Unterhalt

Unterhaltsrecht
Ihr Ansprechpartner: Rechtsanwalt Michael Hennig

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Fachanwalt für Familienrecht und Fachanwalt Sozialrecht

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Fachanwalt für Familienrecht

Wir beraten und vertreten Sie gerne außergerichtlich und gerichtlich in Fragen im Zusammenhang mit familienrechtlichen Unterhaltsansprüchen, etwa Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt und Elternunterhalt.

Das Familienrecht kennt verschiedene Unterhaltsansprüche. Zur Ermittlung der Höhe des Anspruchs ist ein Auskunftsanspruch über Einkommen und Vermögen des Unterhaltsverpflichteten geltend zu machen. Hinsichtlich der erteilten Auskunft besteht ein Beleganspruch, d.h. die Auskunft ist anhand von Belegen glaubhaft zu machen. Dies gilt hinsichtlich aller Unterhaltsansprüche.

Kindesunterhalt erhalten Kinder. Je nach Alter besteht Anspruch auf Minderjährigenunterhalt oder Volljährigenunterhalt. Der Minderjährige erhält die Unterhaltszahlung in der Regel von dem nicht betreuenden Elternteil. Die Höhe richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle in der jeweils gültigen Fassung. Maßgeblich ist das bereinigte Nettoeinkommen des Unterhaltsverpflichteten nach Abzug von berufsbedingten Ausgaben, ehebedingten Verbindlichkeiten uä, sowie das Alter des Berechtigten. Mit dem Eintritt der Volljährigkeit richtet sich der Unterhaltsanspruch nach dem Gesamteinkommen beider Kindeseltern, so dass diese anteilig Kindesunterhalt schulden. Dies gilt dann nicht, wenn das Kind noch eine allgemeinbildende Schule besucht und im Haushalt eines Elternteils lebt. Dann besteht der Unterhaltsanspruch gegenüber dem nicht betreuenden Elternteil bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres.

Ab dem Zeitpunkt der Trennung besteht für den Ehegatten, der seinen Bedarf nicht decken kann grundsätzlich bis zur Rechtskraft des Scheidungsbeschlusses Anspruch auf Trennungsunterhalt. Dieser orientiert sich an den ehelichen Lebensverhältnissen. Zur Berechnung, die unter Verwendung der Maßgaben der Düsseldorfer Tabelle erfolgt, ist das Ergebnis der durch den Unterhaltsverpflichteten zu erteilenden Auskunft zu Grunde zu legen.

Für den Zeitpunkt ab der Rechtskraft der Scheidung besteht häufig ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt. Dieser ist im Rahmen eines eigenständigen Verfahrens geltend zu machen.

Sämtliche Unterhaltstitel können bei Änderung der wirtschaftlichen Verhältnisse beidseitig abgeändert werden. Hierzu ist die Durchführung eines Abänderungsverfahrens erforderlich.

Wir beraten und vertreten Sie gerne ebenfalls im Zusammenhang mit Elternunterhaltsansprüches, die dem Familienrecht zuzuordnen sind, in der Regel jedoch von den Sozialleistungsträgern geltend gemacht werden.

Allgemeine Informationen zum Thema Unterhalt finden Sie auf Wikipedia und dem Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz.

Unterhalt – wer zaudert, verliert
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Sie haben sich getrennt und jegliche Versuche, sich im Interesse der Kinder gütlich zu einigen, sind gescheitert. Die Frau klagt Unterhalt für sich und die Kinder ein. Doch was sie nicht wusste: Sie hätte den Mann rechtzeitig in „Verzug“ setzen müssen.
Sehen Sie hier, welche Konsequenzen dieser Fehler haben kann.

Volljährig - was ändert sich beim Unterhalt?
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Wenn Ihr Teenager bei Ihnen lebt, bekommen Sie für seine Versorgung Unterhalt vom anderen Elternteil. Rechtlich ändert sich das mit seinem 18. Geburtstag. Ab der Volljährigkeit muss von beiden Eltern Unterhalt gezahlt werden. Wie rechnet man nun aus, wer wie viel schuldet und wie lange ist Unterhalt geschuldet? Sehen Sie in diesem Video, wie die Regel lautet.

Vater ohne Trauschein – Rechte und Pflichten
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Sie leben monogam in einer Beziehung, Sie freuen sich beide auf Ihr Kind, und Ihnen ist egal, dass Sie nicht verheiratet sind. So oder so haben Sie als leiblicher Vater Rechte, und zwar unabhängig davon, ob Sie auch rechtlicher Vater sind. Auch beim Sorgerecht hat sich in den vergangenen Jahren viel für die nichtehelichen Väter verändert. Erfahren Sie in diesem Video mehr dazu.

ABC des Unterhalts - L wie Ledig
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Wenn Mann und Frau gemeinsam ein Kind bekommen, gehen sie auch rechtlich eine enge Verbindung ein. Auch wenn sie nicht miteinander verheiratet sind, entsteht finanziell eine Verantwortungsgemeinschaft. Sehen Sie in diesem Video, wie der Unterhaltsanspruch des ledigen Elternteils, der das Kind betreut, ausgestaltet ist und wie lange er geschuldet ist.

Sättigungsgrenze
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Die Sättigungsgrenze ist ein Begriff aus dem Unterhaltsrecht. Wenn man satt ist, dann ist man satt. Bei dem einen dauert das etwas länger, denn er hat einen hohen Kalorienbedarf. Eine Person, die einen geringeren Kalorienbedarf hat, ist mit viel weniger schon satt. Wegen dieses individuellen Unterschiedes hat der Bundesgerichtshof den Begriff der "relativen Sättigungsgrenze" entwickelt. Was dies bedeutet und wann man diese Sättigungsgrenze im Familienrecht braucht, erfahren Sie in diesem Video.

Kann ich vom Staat Unterhalt für mein Kind bekommen?
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Sie sind allein erziehend und der andere Elternteil zahlt keinen Unterhalt? Dann springt der Staat mit einem Vorschuss ein. Bislang war der Unterhaltsvorschuss allerdings Kindern allein erziehender Eltern bis zwölf Jahren vorbehalten. Ab 1. Juli 2017 kann der Vorschuss auch für Teenager bis 18 beantragt werden, wenn ein Elternteil keinen Unterhalt zahlt. Erfahren Sie in diesem Video, was sich mit dem neuen Unterhaltsvorschussgesetz konkret für Sie geändert hat.

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Wichtige Mandatsunterlagen

Schriftverkehr (Aufforderungsschreiben oä.)

Gehaltsabrechnung der letzten 12 Monate

Nachweis Verbindlichkeiten

gegebenenfalls Einkommensteuerbescheid (nebst Erklärung) und

Arbeitsvertrag

Unterhalt

Wir beraten und vertreten Sie gerne außergerichtlich und gerichtlich in Fragen im Zusammenhang mit familienrechtlichen Unterhaltsansprüchen, etwa Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt und Elternunterhalt.

Das Familienrecht kennt verschiedene Unterhaltsansprüche. Zur Ermittlung der Höhe des Anspruchs ist ein Auskunftsanspruch über Einkommen und Vermögen des Unterhaltsverpflichteten geltend zu machen. Hinsichtlich der erteilten Auskunft besteht ein Beleganspruch, d.h. die Auskunft ist anhand von Belegen glaubhaft zu machen. Dies gilt hinsichtlich aller Unterhaltsansprüche.

Kindesunterhalt erhalten Kinder. Je nach Alter besteht Anspruch auf Minderjährigenunterhalt oder Volljährigenunterhalt. Der Minderjährige erhält die Unterhaltszahlung in der Regel von dem nicht betreuenden Elternteil. Die Höhe richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle in der jeweils gültigen Fassung. Maßgeblich ist das bereinigte Nettoeinkommen des Unterhaltsverpflichteten nach Abzug von berufsbedingten Ausgaben, ehebedingten Verbindlichkeiten uä, sowie das Alter des Berechtigten. Mit dem Eintritt der Volljährigkeit richtet sich der Unterhaltsanspruch nach dem Gesamteinkommen beider Kindeseltern, so dass diese anteilig Kindesunterhalt schulden. Dies gilt dann nicht, wenn das Kind noch eine allgemeinbildende Schule besucht und im Haushalt eines Elternteils lebt. Dann besteht der Unterhaltsanspruch gegenüber dem nicht betreuenden Elternteil bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres.

Ab dem Zeitpunkt der Trennung besteht für den Ehegatten, der seinen Bedarf nicht decken kann grundsätzlich bis zur Rechtskraft des Scheidungsbeschlusses Anspruch auf Trennungsunterhalt. Dieser orientiert sich an den ehelichen Lebensverhältnissen. Zur Berechnung, die unter Verwendung der Maßgaben der Düsseldorfer Tabelle erfolgt, ist das Ergebnis der durch den Unterhaltsverpflichteten zu erteilenden Auskunft zu Grunde zu legen.

Für den Zeitpunkt ab der Rechtskraft der Scheidung besteht häufig ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt. Dieser ist im Rahmen eines eigenständigen Verfahrens geltend zu machen.

Sämtliche Unterhaltstitel können bei Änderung der wirtschaftlichen Verhältnisse beidseitig abgeändert werden. Hierzu ist die Durchführung eines Abänderungsverfahrens erforderlich.

Wir beraten und vertreten Sie gerne ebenfalls im Zusammenhang mit Elternunterhaltsansprüches, die dem Familienrecht zuzuordnen sind, in der Regel jedoch von den Sozialleistungsträgern geltend gemacht werden.

Allgemeine Informationen zum Thema Unterhalt finden Sie auf Wikipedia und dem Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz.

Unterhalt – wer zaudert, verliert
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Sie haben sich getrennt und jegliche Versuche, sich im Interesse der Kinder gütlich zu einigen, sind gescheitert. Die Frau klagt Unterhalt für sich und die Kinder ein. Doch was sie nicht wusste: Sie hätte den Mann rechtzeitig in „Verzug“ setzen müssen.
Sehen Sie hier, welche Konsequenzen dieser Fehler haben kann.

Volljährig - was ändert sich beim Unterhalt?
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Wenn Ihr Teenager bei Ihnen lebt, bekommen Sie für seine Versorgung Unterhalt vom anderen Elternteil. Rechtlich ändert sich das mit seinem 18. Geburtstag. Ab der Volljährigkeit muss von beiden Eltern Unterhalt gezahlt werden. Wie rechnet man nun aus, wer wie viel schuldet und wie lange ist Unterhalt geschuldet? Sehen Sie in diesem Video, wie die Regel lautet.

Vater ohne Trauschein – Rechte und Pflichten
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Sie leben monogam in einer Beziehung, Sie freuen sich beide auf Ihr Kind, und Ihnen ist egal, dass Sie nicht verheiratet sind. So oder so haben Sie als leiblicher Vater Rechte, und zwar unabhängig davon, ob Sie auch rechtlicher Vater sind. Auch beim Sorgerecht hat sich in den vergangenen Jahren viel für die nichtehelichen Väter verändert. Erfahren Sie in diesem Video mehr dazu.

ABC des Unterhalts - L wie Ledig
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Wenn Mann und Frau gemeinsam ein Kind bekommen, gehen sie auch rechtlich eine enge Verbindung ein. Auch wenn sie nicht miteinander verheiratet sind, entsteht finanziell eine Verantwortungsgemeinschaft. Sehen Sie in diesem Video, wie der Unterhaltsanspruch des ledigen Elternteils, der das Kind betreut, ausgestaltet ist und wie lange er geschuldet ist.

Sättigungsgrenze
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Die Sättigungsgrenze ist ein Begriff aus dem Unterhaltsrecht. Wenn man satt ist, dann ist man satt. Bei dem einen dauert das etwas länger, denn er hat einen hohen Kalorienbedarf. Eine Person, die einen geringeren Kalorienbedarf hat, ist mit viel weniger schon satt. Wegen dieses individuellen Unterschiedes hat der Bundesgerichtshof den Begriff der "relativen Sättigungsgrenze" entwickelt. Was dies bedeutet und wann man diese Sättigungsgrenze im Familienrecht braucht, erfahren Sie in diesem Video.

Kann ich vom Staat Unterhalt für mein Kind bekommen?
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Sie sind allein erziehend und der andere Elternteil zahlt keinen Unterhalt? Dann springt der Staat mit einem Vorschuss ein. Bislang war der Unterhaltsvorschuss allerdings Kindern allein erziehender Eltern bis zwölf Jahren vorbehalten. Ab 1. Juli 2017 kann der Vorschuss auch für Teenager bis 18 beantragt werden, wenn ein Elternteil keinen Unterhalt zahlt. Erfahren Sie in diesem Video, was sich mit dem neuen Unterhaltsvorschussgesetz konkret für Sie geändert hat.

Wichtige Mandatsunterlagen

Schriftverkehr (Aufforderungsschreiben oä.)

Gehaltsabrechnung der letzten 12 Monate

Nachweis Verbindlichkeiten

gegebenenfalls Einkommensteuerbescheid (nebst Erklärung) und

Arbeitsvertrag

Zusätzliche Informationen finden Sie auch auf unserem  Rechtsblog.